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Diese Reise steht im Zeichen der Naturwunder der westlichen USA. Hier begegnen sich mehrere geologische Provinzen und verschiedene Naturräume, insbesondere Wüsten, die im Zusammenspiel eine der großartigsten Landschaften dieser Erde hervorgebracht haben und die den Reiz der vielen Nationalparks ausmachen. Das Colorado Plateau mit seinen flachliegenden Schichten, die einen großen Teil des Erdaltertums, des Erdmittelalters und der Erdneuzeit repräsentieren, beherbergt den geologisch sehr jungen Grand Canyon. Andere Nationalparks auf diesem Plateau, die wir auf dieser Reise besuchen werden, sind „Petrified Forest“, „Canyonlands“, „Arches“, “Capitol Reef“, Bryce” und „Zion”, sowie das „Monument Valley“. Das Wüstenklima und der geringe Bewuchs sind für die farbenprächtige Landschaft verantwortlich, die an vielen Stellen von sehr jungen Vulkanen überragt wird.
Eine völlig andere Geschichte hat das „Great Basin“ (das „große Becken“) oder die „Basin and Range“ Provinz. Durch die Dehnung der Erdkruste entstanden langgezogene, verkippte Höhenrücken, die „Ranges“, die durch ebenso langgezogene Täler, die „Basins“, voneinander getrennt sind. Eingeklemmt zwischen die Rocky Mountains, die Sierra Nevada und das Colorado Plateau, liegt das Great Basin teilweise unter dem Meeresspiegel, so daß das Wasser keinen natürlichen Abfluß hat. Das Klima ist noch heißer und trockener als auf dem Colorado Plateau, was sich auch auf Vegetation und Fauna auswirkt. Durch den hohen Anteil an Kalken und Dolomiten mit ihren weißen und grauen Farben hat die Landschaft manchmal etwas eintöniges, trostloses, das oft mit Wüste assoziiert wird. Und trotzdem oder gerade deswegen übt diese Landschaft eine einzigartige Anziehungskraft aus. Diese können wir in den Nationalparks „Great Basin“ und „Death Valley“ sowie auf den Fahrten dorthin intensiv auf uns einwirken lassen.
Nach Westen geht die „Basin and Range“ Provinz abrupt in die Sierra Nevada über, in deren Granitmassiven die höchste Erhebung (Mount Whitney, 4418 m) in den USA außerhalb Alaskas liegt. Die majestätische Kulisse läßt uns erahnen, warum die Sierra Nevada eine fast unüberwindliche Mauer auf dem Weg nach Westen an den Pazifik bildet.
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