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Der Verlauf dieser Reise ist nur in groben Zügen geplant. Wir haben die Möglichkeit, zu improvisieren und dadurch auf die Wünsche der Teilnehmer einzugehen. Die Reise hat nur wenige Fixpunkte: Lubango mit Tundavala in der Serra da Chela, Namibe am Atlantik und den Iona Nationalpark. Ansonsten schlagen wir unsere Zelte dort auf, wo es uns gerade gefällt, sei es in einem Flußlauf, sei es am Meer.
1. Tag: Anreise. Flug nach Windhoek. Transfer in die Stadt. Der Rest des Tages steht zur Besichtigung Windhoeks zur Verfügung.
Etwa 2. bis 6. Tag: Weiterreise nach Norden. Ob wir die ca. 1000 km zur Grenze mit Angola an einem Tag schaffen oder uns zwei Tage Zeit lassen, entscheiden wir vor Ort. Nach dem Grenzübertritt bei Ruacana, der einen halben Tag in Anspruch nehmen kann, geht es weiter über Chitado in Richtung Lubango. Die einzige Straße ist eine einzige Kraterlandschaft, deswegen werden wir uns vorwiegend über Pisten bewegen. Unterwegs haben wir Gelegenheit, die Ruacana-Fälle zu besuchen, auf dem weiteren Weg begegnen uns Krals inmitten ihrer Hirsefelder sowie eine exotische Landschaft mit Busch und Savanne. Überall sehen wir rötliche, rundlich verwitterte Gesteinsformationen, deren Farbe und Form auf tropische Verwitterung zurückgehen. Die erste größere Stadt ist Lubango und spätestens hier wird uns klar, daß wir mitten in Schwarzafrika sind. Bei einem Stadtrundgang und der Fahrt zum den die Stadt überragenden “Bom Jesus” bekommen wir aber auch einen Eindruck von der kolonialen Vergangenheit dieses Landes.
Etwa 6. - 8. Tag: Lubango - Namibe. Von Lubango geht es auf die Serra da Chela nach Tundavala. Es erwartet uns auf der Hochfläche eine Gras- und Heidelandschaft mit einzelnen Felsengärten. Hier auf der großen Randstufe auf mehr als 2000 m Höhe hat man einen phantastischen Blick auf das umgebende Tiefland. Die großartige Landschaft und der zu erwartende spektakuläre Sonnenuntergang laden zum Übernachten ein. Am nächsten Tag geht es zurück nach Lubango und weiter über den Lebapaß hinunter in die Wüste nach Namibe an den Atlantik. In Namibe werden wir zwei Nächte verbringen, so daß uns mindestens ein Tag zur Verfügung steht, um die Stadt und die Umgebung kennenzulernen. Außerdem werden wir hier die Vorräte für den zweiten Teil der Reise auffrischen und die Fahrzeuge warten.
Etwa 8. - 10. Tag: Nach Norden. Fahrt von Namibe in Richtung Benguela. Es erwarten uns einige versteckte Fischerdörfer, Wüste, die bis ans Meer geht, schlechte Straßen und abwechslungs- reiche Landschaften. Ewige weiße Sandstrände und vereinzelte Wracks von Fischkuttern bilden eine bizarre Kulisse entlang unseres Weges. Wir können im Meer baden und einige Male am Strand übernachten. Auf alle Fälle müssen wir dann wieder zurück in Richtung Namibe, um in den Iona Nationalpark zu gelangen.
Etwa 10. - 13. Tag: Der Iona Nationalpark. Von Namibe geht es durch Extremwüste nach Süden oder Südwesten. Ob und auf welchem Weg wir zur Mündung des Kunene (Foz de Cunene) gelangen, müssen wir vor Ort entscheiden. Entweder nehmen wir den Weg durch das Innere des Parkes über Espineira oder wir versuchen es entlang der Küste, wo es allerdings keine Wege gibt. Die Fahrt durch den Iona Nationalpark und die Flußdurchquerung des Rio Curoca gehören zu den Höhepunkten dieser Tour. Der Iona Nationalpark bezieht seinen Reiz aus dem Übergang der Namibwüste in die höhergelegenen Bergregionen. Mit diesem Wechsel kommt es auch zu einer abrupten Änderung der Vegetation und dem einhergehenden Übergang von gelben und braunen Farben zu roten und grünen.
Etwa 13. - 15. Tag: Rückkehr nach Namibia und Besuch des Etosha Nationalparks. Vom Iona Nationalpark geht es zurück zur Grenze bei Ruacana. Nach der langwierigen Prozedur fahren wir weiter zum Etosha Park, um einen Eindruck der Fauna zu bekommen. In Angola selbst sind nach den Kriegswirren nicht mehr so viele Tiere vorhanden, auch sind sie sehr viel scheuer als früher. Wir übernachten in einem der Camps, wo wir mal wieder den Luxus einer Dusche genießen können.
Etwa 15 - 17. Tag: Rückkehr nach Windhoek und Heimflug. Über Otjiwarongo und Okahandjia geht es wieder zurück nach Windhoek, wo wir übernachten. Zum Abschluß steht ein gemeinsames Abendessen auf dem Progamm, bei dem wir noch einmal die Köstlichkeiten der afrikanischen Küche genießen können. Am nächsten Tag geht es dann zurück nach Deutschland.
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