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1./2.Tag: Anreise, Nachtflug nach Windhoek. Transfer in die Stadt. Der Rest des Tages steht zur Besichtigung Windhoeks und zur Akklimatisation zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, auf den Spuren der deutschen Vergangenheit das Zentrum zu erforschen, die Meteoriten von Gibeon zu besichtigen, oder in einem deutschen Café einzukehren. Übernachtung in Windhoek.
3.Tag: Fahrt nach Süden in Richtung Mariental. Über Rehoboth fahren wir nach Mariental. Dort machen wir einen Abstecher zum größten Damm Namibias, dem Hardapdamm. Weiter geht es zum Brukkaros Krater, einer vulkanischen Caldera, der schon von weitem in der Ebene auszumachen ist. Eine kleine Wanderung in den Krater verdeutlicht uns die Dimensionen und bringt uns die Gesteine dieses erloschenen Vulkans näher. Übernachtung bei Mariental.
4. Tag: Köcherbäume und Saurier. In der Nähe von Keetmanshoop besuchen wir den Köcherbaumwald und den Spielplatz der Riesen. Köcherbäume sind eine besondere Aloenart, die hier kleine Wälder bilden. In der Nähe befindet sich eine Schar magmatischer Gänge, deren rundliche Verwitterung (Wollsackverwitterung) eine Vielzahl verschiedener Felsbrocken entstehen ließ, die als Riesenspielzeuge interpretiert werden. Weiter geht die Fahrt zur Mesosaurusfarm. Hier findet man kleine Saurier, deren Vorkommen in Afrika und dem „gegenüberliegenden“ Südamerika schon Alfred Wegener als Argumente für seine Kontinentaldrifttheorie dienten. Auf der Farm befindet sich ein weiterer, wesentlich weniger bekannter Köcherbaumwald, der auf einem zweiten Riesenspielplatz wächst. Übernachtung bei Keetmanshoop.
5. Tag: Zum Fish River Canyon. Es geht weiter nach Süden in Richtung Fish River Canyon. Die Fahrt über Nebenstraßen vermittelt uns ein Gefühl für die Weite des Landes. Die flachlagernden Gesteine des Mesozoikums bilden eine farbenprächtige und abwechslungsreiche Kulisse. Gegen Abend erreichen wir die Gegend des Fish River Canyon bei Ai Ais, wo wir den Nachmittag und Abend zum Spazierengehen nutzen können oder zum Bad in heißen Quellen. Übernachtung in Ai Ais.
6. Tag: Fish River Canyon. Heute besichtigen wir die verschiedenen Aussichtspunkte auf der Ostseite des Canyons, von denen wir einen großartigen Einblick in den Canyon selbst und einen Überblick über die Gesteine, in die er sich eingegraben hat, bekommen. Danach fahren wir gemütlich weiter nach Lüderitz, wo wir übernachten. Übernachtung in Lüderitz.
7. Tag: Lüderitz. Heute können Sie den Tag über auf eigene Faust die Stadt erkunden, einen Besuch der Geisterstadt Kolmannskuppe einplanen oder einen ganztägigen Besuch zum Bogenfels unternehmen (fakultativ), die Fahrt geht hier im wesentlich an der Atlantikküste entlang. Übernachtung in Lüderitz.
8. Tag: Zwischen Wüste und Gebirge. Die nächsten beiden Tage gehören der Landschaft zwischen dem Namibrand und den Tirasbergen. Wir fahren zurück nach Aus und dann entlang des Namibrandes auf verschlungenen Wegen Richtung Helmeringhausen. Diese Strecke gehört zu den Höhepunkten jeder Namibiareise. Übernachtung auf Lodge in den Tirasbergen.
9. Tag: Zwischen Wüste und Gebirge. Von Helmeringhausen geht es weiter entlang der Namib zum Sossusvlei. Unterwegs besichtigen wir das Schloß Duwisib, das Anfang des 20. Jahrhunderts als Farmsitz entstand. Falls Zeit ist, versuchen wir den Sonnenuntergang im Sossusvlei zu erreichen, alternativ können wir den Sesriem Canyon besuchen. Sossusvlei und Deadvlei sind Endseen des Tsauchabflusses, dem der Weg zum Atlantik durch Dünen versperrt wurde. Dort, wo noch ein wenig Wasser zu finden ist, wachsen Kameldornbäume und andere exotische Pflanzen. Übernachtung bei Sesriem.
10. Tag: Die Vleis. Wir fahren nochmals zum Sossusvlei, um auf dem Weg verschiedene Dünen zu besuchen und einen Abstecher ins Deadvlei zu machen, dessen Name auf eine große Kolonie toter Kameldornbäume hinweist. Weiter geht es in die Naukluftberge als Teil des Namib – Naukluft Parks, wo wir übernachten.
11. Tag: Im Naukluftpark. Wir laufen ein Stück auf einem der Wanderwege durch den Naukluftpark, um die grandiose Landschaft zu erleben, die auf den meisten Namibiareisen „vergessen“ wird. Danach geht es weiter über den Remhoogtepaß in Richtung Gamsbergpaß. Hierbei überqueren wir die Große Randstufe, die eines der herausragenden morphologischen Kennzeichen Namibias ist und von Nord nach Süd zu verfolgen ist. Übernachtung unterwegs.
12. Tag: Durch die Wüste. Über den Gamsbergpaß geht es wieder hinunter über die Große Randstufe zum Kuisibpaß und dann weiter in Richtung Walvis Bay. Die Fahrt durch die Namibwüste ist gekennzeichnet durchmehr als 100 km … Nichts! Außer Steinen und gelegentlichen Straußen wird einem hier das „Nichts“ geboten. Möglicherweise müssen wir jedoch einen Sandsturm durchqueren, ein Phänomen, das in dieser Gegend häufig ist. Nachdem wir, wenn Zeit ist, einen Abstecher nach Walvis Bay und Pelican Point gemacht haben, ist unser Tagesziel Swakopmund. Übernachtung in Swakopmund.
13. Tag: Leben in der Wüste. Vormittags machen wir eine Fahrt in die Wüste entlang des „Weltwischia Drives“. Wir lernen Prachtexemplare dieser einzigartigen Sukkulenten kennen sowie etliche andere speziell an die Namib angepaßte Pflanzen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in Swakopmund, wo Sie auf eigene Faust die Spuren der deutschen Vergangenheit und die Gegenwart erkunden können. Besonders lohnenswert ist ein Museum im Kristallmuseum, in dem einige der größten Kristalle der Erde ausgestellt sind. Übernachtung in Swakopmund.
14. Tag: Fahrtag. Fahrt in den Etosha Nationalpark. Durch eine landschaftlich reizvolle Gegend, vorbei an zwei Wahrzeichen Namibias, der Kleinen und der Großen Spitzkuppe, geht die Fahrt zum Etosha Nationalpark. Übernachtung im Etosha Nationalpark.
15. Tag: Die Tiere Afrikas. Dieser Tag gehört ausschließlich der Wildbeobachtung im Etosha Nationalpark. An Wasserstellen oder in der umliegenden freien Savanne haben wir die Chance, die vielfältige Fauna des südlichen Afrikas aus der Nähe oder von Ferne zu sehen. Übernachtung im Etosha Nationalpark.
16. Tag: Rückfahrt nach Windhoek. Unterwegs besuchen wir den Markt der Einheimischen in Okahandja, wo Gelegenheit ist, ihre Handwerkskunst zu bewundern und Andenken an die Reise zu erstehen. Übernachtung in Windhoek.
17. Tag: Windhoek. Der Tag steht nochmals zur freien Verfügung in Windhoek. Gegen Abend Rückflug nach Deutschland.
18. Tag: Ankunft in Deutschland, Heimreise
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