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Radwanderung Böhmerwald und Südböhmen


Reiseverlauf

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Reiseverlauf

 

1. Tag: Anreise mit dem Bus. Abfahrt am 7.00 Uhr am Zentralomnibusbahnhof Nürnberg. Fahrt über Regensburg und Deggendorf nach Regen, Besichtigung der Burgruine Weißenstein, direkt auf dem „Pfahl“ (herrliche Aussicht, eindrucksvolle Quarzfelsen). Weiterfahrt nach Bayerisch Eisenstein, dort Mittagessen. In Zelezna Ruda (Markt Eisenstein) Möglichkeiten zum Einkauf, anschließend Ausladen der Räder und Beginn der Radtour. Fahrt durch den Böhmerwald über Prasily (Stubenbach) und Srni (Rehberg) bis Modrava (Mader), einer alten Glashüttensiedlung. Übernachtung im Hotel Modrava.
Fahrtstrecke: ca. 38 km.

2. Tag: Weiter geht es über den höchsten Punkt unserer Reise (1150 m) an die junge Moldau. In Kvilda (Außergefild) besuchen wir das Informationszentrum des Nationalparks “Böhmerwald”. Unsere Fahrt folgt jetzt auf kleinen und verkehrsarmen Straßen moldauabwärts vorbei an Mooren hinunter nach Borova Lada (Ferchenhaid). Wir überqueren den „Goldenen Steig“, einen alten Handelsweg zwischen Bayern und Böhmen, besichtigen eine kleine Glashütte in Lenora (Eleonorenhain) und erreichen schließlich den großen Lippener Moldaustausee. Übernachtung im „Hotel zum See“ in Nova Pec (Neuofen). Fahrtstrecke: ca. 61 km.

3. Tag: Wir fahren am Südufer des Sees entlang und setzen dann mit einer Fähre über nach Horny Plana (Oberplan), dem Geburtsort Adalbert Stifters, dessen Geburtshaus wir besuchen werden. Durch ausgedehnte Wälder geht es weiter am Südufer des Sees entlang nach Vyssy Brod (Hohenfurth) mit seinem sehenswerten Zisterzienserkloster. Nach wenigen Kilometern erreichen wir dann das Städtchen Rozmberk (Rosenberg an der Moldau), wo wir im historischen Hotel Rose übernachten. Fahrtstrecke: ca. 56 km.

4. Tag: Nach einem ausgiebigen Frühstück steht der Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag besichtigen wir das eindrucksvolle Schloß Rosenberg, den Stammsitz des bedeutenden böhmischen Adelsgeschlechts der Rosenberger. Anschließend ist noch genügend Zeit und Muße für Spaziergänge in die Wälder der Umgebung.

5. Tag: Die Räder bleiben heute im Hotel. Wir fahren mit dem öffentlichen Bus nach Cesky Krumlov (Krumau), dessen unvergleichliche Atmosphäre den Besucher sofort in ihren Bann zieht. Nach einer Besichtigung der hoch über der Moldau gelegenen weitläufigen Schloßanlagen und des idyllischen Schloßparks bleibt noch genügend Zeit für einen Bummel durch die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gäßchen und kleinen Läden.

 6. Tag: Heute geht es mit dem Rad weiter Richtung Osten. Wir überqueren die Trasse der alten Pferdeeisenbahn von Linz nach Budweis, besuchen ein verlassenes Dorf an der österreichischen Grenze und gelangen schließlich nach einer Fahrt durch die ausgedehnten Wälder des Gratzener Berglands in das alte Handelsstädtchen Nove Hrady (Gratzen). Der Tag klingt aus mit einem Spaziergang durch den Englischen Park im Theresiental, einer Anlage der Grafen von Buquoy aus dem 18. Jahrhundert. Hier sind noch Reste des privaten Kurhauses der Gräfin Theresia Buquoy zu sehen, die Ruine des „Blauen Pavillons“ und ein künstlicher Wasserfall am Talende.
Fahrtstrecke: ca. 57 km.

7. Tag: Unsere Reise führt uns weiter durch die naturnahen Wälder und Moore des südböhmischen Beckens. Falls es das Wetter zuläßt, unternehmen wir am Nachmittag auf dem idyllisch gelegenen Stankauer See eine kleine Bootstour. Ruderboote und Tretboote stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung! Auf der Weiterfahrt durch die herrlichen Auewälder überqueren wir den „Goldenen Kanal“, passieren die großen Rosenberg’schen Fischteiche aus dem 16. Jahrhundert und erreichen schließlich Trebon (Wittingau), die alte Residenz- und Handelsstadt mit ihrem eindrucksvollen Renaissanceschloß. Direkt am historischen Marktplatz liegt unser Hotel „Bily Konicek“ (Weißes Rößl), das erste Haus am Platze.
Fahrtstrecke: ca. 56 km.

8. Tag: Bevor wir wieder in die Sättel steigen, besichtigen wir noch Schloß Trebon und den schönen Schloßpark. Auf der Weiterfahrt lassen wir die Stille der Landschaft mit ihren weiten Horizonten auf uns wirken. An den Ufern großer Seen entlang und vorbei am Jagdschloß Nemcina erreichen wir schließlich den Endpunkt unserer Reise, die Residenzstadt Jindrichuv Hradec (Neuhaus). Durch das mittelalterliche Nasertor gelangen wir in das historische Stadtzentrum, wo das zentral am Markt gelegene Grand Hotel schon auf uns wartet. Falls noch genügend Zeit verbleibt, besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der eindrucksvollen Schloßanlage, deren Architektur stark von der norditalienischen Renaissance geprägt ist.
Fahrtstrecke: ca. 36 km.

9. Tag: Das Programm des letzten Reisetages ist abhängig vom Reisetermin: In den Monaten Juli und August (Reise 2) können wir die Fahrt mit einer historischen Schmalspur-Eisenbahn anbieten. Sie führt uns durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet, das auch als „Böhmisch Kanada“ bekannt ist, nach Nova Bystrice (Neubistritz) an der österreichischen Grenze und zurück zum Bahnhof von Jindrichuv Hradec. Reisen, die außerhalb dieser Zeit stattfinden, beschließen wir, je nach Wunsch der Reiseteilnehmer, entweder mit einem Abstecher zur Burg Landstein oder mit einer Tour in das etwa 40 Kilometer entfernte Städtchen Teltsch. Landstein wurde im frühen 13. Jahrhundert erbaut und ist eine der ältesten und schönsten Burgruinen Böhmens. Teltsch gehört neben Krumau zu den architektonisch wertvollsten Städten des ganzen Landes. Der in seiner ursprünglichen Geschlossenheit erhaltene einzigartige Marktplatz wird Renaissance- und Barockhäusern mit malerischen Laubengängen gesäumt.
Fahrtstrecke: „Landstein“: ca. 60 km Fahrtstrecke: „Teltsch“: ca. 80 km.

10. Tag: Abholung mit dem Bus und Rückreise nach Nürnberg.

 

Moorsee0102

Moorseen, hier bei Trebon, sind typisch für die Landschaften Südböhmens

Moor01

Auf unserer Radwanderung werden uns  viele dieser Hochmoore begegnen

Moldaustausee01

Der Moldaustausee von Lippen, den wir auf unserer Radwanderung passieren, ist einer der größten in Böhmen

Moorsee02

Eines der größten Moorgebiete Böhmens und Mitteleuropas ist das Moorgebiet von Trebon

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Auf der Radwanderung kommen wir auch in das malerische Städtchen Jindrichuv Hradec (Neuhaus)

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Innenansicht des Schlosses von Jindrichuv Hradec (Neuhaus)

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Die Buquoysche Familiengruft in Gratzen

HotelModrava01

Das Hotel Modrava im landestypischen Baustil Südböhmens

Unsere Leistungen

 

Reiseleitung: Dipl.-Geol. Günter Haustein
Hin- und Rückfahrt im komfortablen Reisebus (großer Fahrradanhänger!)
9 Übernachtungen mit Frühstück in guten bis sehr guten Hotels und Pensionen Umfangreiches Besichtigungs- und Ausflugsprogramm
Fahrt mit einer historischen Dampfeisenbahn (nur bei Reise 2)
Alle Eintrittspreise, Führungen und Fahrtpreise im Preis enthalten

 

Hinweise

 

Unsere Partnerhotels sind in aller Regel kleinere Familienbetriebe, so daß Einzelzimmer nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen. Die Übernachtungen finden deshalb in der Regel in Doppelzimmern statt. Sollten Sie Einzel- oder auch Mehrbettzimmer wünschen, teilen Sie uns dies bitte rechtzeitig mit, damit wir Ihnen ein individuelles Angebot machen können.

Diese Radreise stellt mit einer Gesamtfahrstrecke von etwa 360 bis 380 Kilometern (verteilt auf 7 „Radtage“) und einer durchschnittlichen Tagesleistung von etwa 55 Kilometern keine außergewöhnlichen Anforderungen an die Kondition der Teilnehmer. Die Länge der Tagesetappen ist auf Freizeit- und Genußradler abgestimmt, bei denen das Natur- und Gemeinschaftserlebnis und die Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen. An manchen Tagen sind jedoch auch einige Höhenunterschiede zu überwinden, so daß eine gewisse Grundkondition vorhanden sein sollte. Aber keine Angst! Wir werden uns viel Zeit lassen, denn Hektik und Terminstreß sollen zu Hause bleiben! Was Sie aber auf jeden Fall mitbringen sollten, sind Neugier, Aufgeschlossenheit, gute Laune und ... ein kleiner Schuß Abenteuerlust!

 

Versicherungen

 

Wenn Sie für diese Reise eine Versicherung abschließen möchten, leiten wir Sie gerne weiter zu unserem Partner, der “EUROPÄISCHE Reiseversicherung AG”.

 

Die Europäische
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