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1. Tag: Anreise. Flug nach Madrid. Weiterfahrt nach Cuenca. Besichtigung der „Ciudad Encantada“. Die „Verzauberte Stadt“ ist eine Landschaft, in der Kalke und Dolomite des Erdmittelalters durch weit fortgeschrittene Verkarstung zu bizarren Gesteinsgebilden geformt wurden. Ein gemütlicher Spaziergang lädt zum Erkunden auf eigene Faust ein. Rückfahrt nach Cuenca und Übernachtung in der Stadt, die berühmt ist für ihre „Hängenden Häuser“ (casas colgadas), die zum Weltkulturerbe zählen.
2. Tag: Der Geopark von Aliaga. Fahrt Cuenca – Teruel – Aliaga. Im Geopark von Aliaga können wir bei einem Spaziergang die wichtigsten geologischen und paläontologischen Elemente (Erdmittelalter und Erdneuzeit) kennenlernen, die diese einzigartige Landschaft hervorgebracht haben. Wenn danach noch Zeit ist, besuchen wir das „Museo de la Minería“ in Escucha, in dem wir eine Fahrt ins Erdinnere ins alte Abbaugebiet wagen können! Danach Fahrt nach Mora de Rubielos, wo wir übernachten.
3. Tag: Route der mittelalterlichen Städte. Puertomingalvo – Mosqueruela – Cantavieja – Mirambel – Morella. Kleine Orte, die oft wunderbar restauriert wurden und ihren mittelalterlichen Charme erhalten haben. Häufig liegen diese Städtchen in exponierter Lage, so daß großartige Landschaften zu sehen sind. Übernachtung in Morella.
4. Tag: Der „Maestrazgo“. Fahrt von Morella nach Pitarque. Wanderung zur Quellregion (Karstquelle) des Río Pitarque, auf der wir die Einsamkeiten der Landschaften im Maestrazgo erfahren. Das Niveau der Strecke ist leicht, Hin- und Rückweg beanspruchen etwa 4 – 5 Stunden. Danach Besichtigung der „Órganos de Montoro“, steilgestellter geologischer Schichten, die durch Erosion die Form von Orgelpfeifen angenommen haben. Weiterfahrt und Besichtigung der „Cuevas de Cristal“ bei Molinos. Rückkehr nach Morella.
5. Tag: Die Schlucht des Guadalope. Fahrt von Morella nach Ladruñan. Wanderung durch die Schluchten des Río Guadalope. Auch hier ist es eine leichte Wanderung von 4 bis 5 Stunden Dauer. Danach Fahrt nach Ainsa, unserem Übernachtungsort und Eintrittstor in den Pyrenäen-Nationalpark „Ordesa y Monte Perdido“.
6. Tag: Wanderung durch Añisclo Schlucht. Von San Úrbez laufen wir entlang des Río Bellos durch gewaltige Kalkmassive des Erdmittelalters in Richtung Barranco de la Pardina. Hin- und Rückweg benötigen etwa 5 Stunden. Wer möchte kann weiterlaufen bis zur Fon Blanca. Der gesamte Weg ist lang, aber einfach zu gehen und man muß mit 8 oder 9 Stunden für die gesamte Strecke rechnen. Weiterfahrt nach Torla.
7. Tag: Das Tal der Ordesa. Dieser Tag gehört dem Valle de Ordesa. Wir können bis zum „Circo de Soaso“ oder der „Cola de Caballo“ laufen, so daß wir insgesamt 6 Stunden hin und zurück brauchen Bis hierher ist der Weg recht einfach. Fakultativ ist ein Weiterlaufen auf mittelschwerer Strecke bis zum Refugio de Góriz möglich. Dann benötigt man für Strecke in ihrer gesamten Länge etwa 9 bis 10 Stunden. Eine Umkehr ist jedoch an vielen Stellen möglich, so daß jeder nach seinen individuellen Wünschen entscheiden kann, wie weit er laufen möchte.
8: Tag: Transfertag. Von Torla fahren wir in Richtung des nächsten Nationalparks, dem der „Picos de Europa“, der fast ausschließlich aus Gesteinen des Erdaltertums besteht. Zunächst geht die Fahrt am Südrand der Pyrenäen entlang, bis wir bei Pamplona nach Süden in die Meseta kommen. Wenn möglich werden wir die Ausgrabungsstätte Atapuerca besuchen, wo die ältesten Europäer gefunden wurden. Weiterfahrt Richtung Picos de Europa.
9. Tag: Die zentralen Picos de Europa. Von Fuente Dé aus fahren wir mit Europas längster freischwebender Seilbahn zur Bergstation. Von dort laufen wir in Richtung Horcadas Rojas, um die Massive der zentralen Picos de Europa genießen zu können. Die Wanderzeit auf dieser mittelschweren Strecke beträgt ca. 6 Stunden. Nach einem Zwischenstop in Potes fahren wir abends nach Cangas de Onis. Hier besteht an einem Abend die Möglichkeit, in einer Sidrería die Geheimnisse des asturischen Nationalgetränks (Apfelwein) zu erkunden.
10. Tag: Schlucht des Río Cares. Heute werden wir eine der spektakulärsten Schluchten der Picos de Europa kennenlernen, die Schlucht des Río Cares. Ausgangspunkt ist Puente Poncebos. Von hier führt der Weg nach Caín entlang des Flusses, dessen Schlucht das Westmassiv der Picos de Europa von ihrem Zentralmassiv trennt. Unterwegs können wir den Bau des Gebirges studieren. In Caín ist Zeit für eine ausführliche Pause. Wer möchte, kann die lokalen Spezialitäten wie den Queso de Cabrales genießen, bevor wir zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren. Der einfache Weg beträgt 11 km, die Gehzeit ca. 3 Stunden. Das Niveau der Strecke ist leicht. Abends Rückkehr nach Cangas de Onis.
11. Tag: Covadonga und seine Seen. Von Cangas de Onis geht es zuerst nach Covadonga, einem Nationalheiligtum, das an den Beginn der Vertreibung der Mauren aus Nordspanien erinnert. Danach geht es weiter zum Lago de Enol, wo wir einen etwa 2stündigen Spaziergang um die Gletscherseen machen können. Falls genügend Zeit ist, werden wir vor der Fahrt nach León einen Abstecher an die Küste machen.
12. Tag: Quatro Valles. Vormittags Besuch der Höhle von Valporquero, einer der größten Tropfsteinhöhlen Spaniens. Rückfahrt nach León. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung in León, entweder zum Einkaufen oder um sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen. Die Kathedrale Leóns gilt als diejenige mit den schönsten Fenstern aller spanischen Kathedralen. Fakultativ ist ein Ausflug an den Luna Stausee mit einer kleinen Wanderung durch die Erdgeschichte.
13 Tag: Naturpark „Somiedo“. Dieser Park an der Wasserscheide zwischen León und Asturien ist ein UNESCO Biosphärenreservat. Eine leichte mehrstündige Wanderung im Gebiet der Lagos de Saliencia steht auf dem Programm. Je nach Zeit und Wetter können weitere Stops auf Hin- oder Rückfahrt in dieser herrlichen Bergwelt dazukommen.
14. Tag: Las Médulas. Von León geht es nach Westen zur römischen Goldgräberstätte Las Médulas, die mittlerweile zum Weltkulturerbe zählt. Nach ausführlicher Besichtigung fahren wir dann Richtung Madrid, von wo am
15. Tag der Rückflug nach Deutschland gebucht ist.
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